@anika

anika meier @anika

🧠 mind your head 👀 curator #mdbkvirtualnormality ✏ columnist @monopolmagazin 📾 founder of @thisaintartschool reads, writes, sleeps, repeats

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Dönerteller 
AR filter and T-shirt by @itsanabranko đŸ„™
@anika

Dönerteller AR filter and T-shirt by @itsanabranko đŸ„™

„Der Fetzen“ von Philippe Lançon. 
Der Autor hat den Anschlag auf die Redaktion der französischen Satirezeitschrift „Charlie Hebdo“ im Januar 2015 ĂŒberlebt. Lançon möchte begreifen, was da passiert ist. Er kann es nicht, auch im Schreiben nicht. 
Seine Freunde sind gestorben, er hat schwer verletzt ĂŒberlebt, liegt im Krankenhaus und wird wieder und wieder operiert. Sein Gesicht muss wieder hergestellt werden. („... anstelle des Kinns und der rechten Seite meiner Unterlippe klaffte nicht etwa ein Loch, sondern ein Krater aus zerstörtem, herabhĂ€ngendem Fleisch, der von der Hand eines kindlichen Malers zu stammen schien, wie ein dicker Deckfarbenklecks auf einer Leinwand.“) Eine Ärztin ist hartnĂ€ckig, sie kĂŒmmert sich, weil sie eine Lösung fĂŒr ihn finden will. 
Vor seiner KrankenhaustĂŒr ist Security positioniert, Familie und Freunde gehen ein und aus, sie suchen gemeinsam nach Worten, wĂ€hrend er fĂŒrchtet, dass die AttentĂ€ter zurĂŒckkommen könnten. Draußen tippen die Menschen #jesuischarlie, drinnen stapeln sich die Briefe. Er bekommt Tonnen von Post. „Letztlich war ich nun fĂŒr eine unbestimmte, vermutlich recht kurze Zeit, mehr Symbol als Mensch. (...) Sie schrieben mir weniger zu meiner als zu ihrer eigenen Beruhigung. (...) AllmĂ€hlich spĂŒrte ich, dass das Opfer doppelt bestraft wurde: Es war nicht nur fĂŒr sich selbst verantwortlich, sondern auch fĂŒr diejenigen, die es nicht enttĂ€uschen durfte.“ Lançon fĂŒhlt sich wie ein Toter unter Lebenden. „Ich frage mich immer, ob die Wörter angemessen sind, so unwirklich erscheint uns das, was dir widerfĂ€hrt. Als wĂ€ren wir auf der anderen Seite der Erde geblieben“, schreibt ihm vor einer wichtigen Operation ein Freund per Mail. 
#philippelançon
@anika

„Der Fetzen“ von Philippe Lançon. Der Autor hat den Anschlag auf die Redaktion der französischen Satirezeitschrift „Charlie Hebdo“ im Januar 2015 ĂŒberlebt. Lançon möchte begreifen, was da passiert ist. Er kann es nicht, auch im Schreiben nicht. Seine Freunde sind gestorben, er hat schwer verletzt ĂŒberlebt, liegt im Krankenhaus und wird wieder und wieder operiert. Sein Gesicht muss wieder hergestellt werden. („... anstelle des Kinns und der rechten Seite meiner Unterlippe klaffte nicht etwa ein Loch, sondern ein Krater aus zerstörtem, herabhĂ€ngendem Fleisch, der von der Hand eines kindlichen Malers zu stammen schien, wie ein dicker Deckfarbenklecks auf einer Leinwand.“) Eine Ärztin ist hartnĂ€ckig, sie kĂŒmmert sich, weil sie eine Lösung fĂŒr ihn finden will. Vor seiner KrankenhaustĂŒr ist Security positioniert, Familie und Freunde gehen ein und aus, sie suchen gemeinsam nach Worten, wĂ€hrend er fĂŒrchtet, dass die AttentĂ€ter zurĂŒckkommen könnten. Draußen

FĂŒr die @welt durfte ich ĂŒber Instagram und Kunst schreiben. Die von mir sehr geschĂ€tzte Kunstkritikerin @swantje_karich hat vor einigen Tagen in der WELT anlĂ€sslich der Ausstellung von @larseidinger im @neuer.aachener.kunstverein in den Raum gestellt, dass Instagram und Kunst nicht so gut zusammen passen. Heute erscheint meine Antwort. 
Hier der Auszug aus dem Text von Swantje, auf den ich mich beziehe:
@anika

FĂŒr die @welt durfte ich ĂŒber Instagram und Kunst schreiben. Die von mir sehr geschĂ€tzte Kunstkritikerin @swantje karich hat vor einigen Tagen in der WELT anlĂ€sslich der Ausstellung von @larseidinger im @neuer.aachener.kunstverein in den Raum gestellt, dass Instagram und Kunst nicht so gut zusammen passen. Heute erscheint meine Antwort. Hier der Auszug aus dem Text von Swantje, auf den ich mich beziehe: "Jetzt aber will Eidinger sein imaginĂ€res Leben ins reale Museum retten. Der Schauspieler hat tatsĂ€chlich und analog seine Fotos von Instagram printen lassen und zeigt sie mit Videos und einer Skulptur im Aachener Kunstverein (...). Das Schöne an Instagram ist doch die Fake-Unschuld des ‚Alle tun ja nur so, als wĂ€re es Kunst’. Jetzt tut Lars Eidinger nicht mehr nur so. Er verwechselt Instagram mit Kunst und holt sie in die Wirklichkeit, wo wir wirklich schon genug zugemĂŒllt sind. Stellen wir uns vor, das wĂŒrden jetzt andere Instagramer anfangen, wie der Galerist

🐬
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🐬 "Is it Really Magic in the Air? by @jil.lahr. Graduate Show 2019 at @hfbkhamburg. #hfbkhamburg #hfbk

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"Emrata, Butterflies", oil on canvas, @chris drange (Class of Anselm Reyle). The series "New Paintings" by artist Chris Drange is based on influencer posts shared on Instagram. He sent the photos and the emojis to China and commissioned paintings. Graduate Show 2019 at @hfbkhamburg. #chrisdrange #hfbkhamburg #emrata

Artist @webb from London enjoying the Speed Show
@anika

Artist @webb from London enjoying the Speed Show "Face the Face" on the post-digital self curated by @arambartholl and myself. The SPEED SHOW exhibition series was conceived by Aram in June 2010. The basic idea of this exhibition format is to create a gallery like opening situation for browser-based internet art in a public cyber cafe or internet shop for one night. So, that‘s what we did 9 years later in Berlin last friday. There was one difference: We’ve tried to combine an early piece of net art with art on Instagram to show what became of the utopia of the net artist: The internet has not brought great freedom, but great dependance. Participating artists: Lisette Appeldorn, Jeremy Bailey, Nadja Buttendorf, Petra Cortright, Constant Dullaart, Tom Galle, Lauren Huret, Johanna Jaskowska, Andy Kassier, Hanneke Klaver, Lynn Hershman Leeson, Echo Can Luo, Ines Marzat, Jillian Mayer, Andy Picci, Selam X. I think Aram said, we are going to do more Speed Shows. Soon. đŸ€˜ Stay

Monopol-Redakteure und Kolumnisten (@monopolmagazin) haben aufgeschrieben, was sie im Urlaub lesen, hören und schauen. Ich bin dabei, mit u.a. diesem Buch hier: 
Ottessa Moshfegh
@anika

Monopol-Redakteure und Kolumnisten (@monopolmagazin) haben aufgeschrieben, was sie im Urlaub lesen, hören und schauen. Ich bin dabei, mit u.a. diesem Buch hier: Ottessa Moshfegh "Mein Jahr der Ruhe und Entspannung". Ich beneide jeden, der die LektĂŒre dieses Buches noch vor sich hat. Der Roman der amerikanischen Schriftstellerin ist genau das, wonach er klingt. Ein Buch ĂŒber ein Jahr der Ruhe und Entspannung, das aber erst einmal gar nicht so entspannend fĂŒr die Protagonistin anlĂ€uft, weshalb sie sich irgendwann entscheidet, einfach nur noch schlafen zu wollen. Die namenlose Protagonistin macht im Leben, was junge Frauen heute so machen: Sie arbeitet in einer Galerie. Nur ist sie sehr unzufrieden, also sucht sie sich eine Psychiaterin, die ihr willig Psychopharmaka verschreibt. Ein Medikament wirkt wahre Wunder, es knockt sie tagelang aus. Um lange schlafen zu können, sehr lange, braucht man natĂŒrlich einen Helfer. Den findet sie mit einem KĂŒnstler, der daraus

đŸ€·â€â™€ïž
@anika

đŸ€·â€â™€ïž

So, yes, we are not kidding. The exhibition venue for
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So, yes, we are not kidding. The exhibition venue for "Face the Face. A Speed Show on the Post-Digital Self" is really an Internet CafĂ©. The SPEED SHOW exhibition series was conceived by artist @AramBartholl in June 2010. The basic idea of this exhibition format is to create a gallery like opening situation for browser-based internet art in a public cyber cafe or internet shop for one night. Here are some more details: ‹FACE THE FACE A Speed Show on the Post-Digital Self curated by Anika Meier & Aram Bartholl July 5, 7:00 – 10:00pm Internet Cafe – Midnightshop Schönhauser Allee 188, Ecke Torstr., 10119 Berlin Participating artists: Lisette Appeldorn, Jeremy Bailey, Nadja Buttendorf, Petra Cortright, Constant Dullaart, Tom Galle, Lauren Huret, Johanna Jaskowska, Andy Kassier, Hanneke Klaver, Lynn Hershman Leeson, Echo Can Luo, Ines Marzat, Jillian Mayer, Andy Picci, Selam X A new generation of net artists is reflecting on the presentation of faces in the digital age.

FACE THE FACE. A SPEED SHOW ON THE POST-DIGITAL SELF curated by @arambartholl & @anika. 
Social media algorithms have a preference for faces. People prefer friends to strangers and are more comfortable with the familiar in general. This preference applies to their own faces, too. Studies have shown that people like their mirror-reflected face most because that is how they are used to seeing themselves. “The selfie,” writes Nathan Jurgenson, “lets us share that mirror-view, what we see when contemplating our self, considering what we are.” Science is not yet convinced of what the critics are absolutely sure of: people who take selfies are narcissistic exhibitionists. 
These days, when a person takes a photo to their plastic surgeon, it is of their own face. Smoothed and beautified by filters, it is the new ideal. Masks and filters function as a barrier between the individual and the world. People have always felt the need to change themselves by wearing makeup, getting plastic surgery, or using masks and filters that simultaneously hide and reveal. 
Now, a new generation of net artists is reflecting on faces in the digital age. @AndyKassier explains in his video how to make the perfect selfie, while @jillianmayer gives tips on how to hide from surveillance cameras with makeup. @andypicci uses filters to criticise the desire for image cultivation in the era of social media and @johwska addresses beauty ideals promoted by celebrities like Kim Kardashian. The @selamxstudio collective, in turn, shows what happens when a beauty AI does Kylie Jenner’s makeup. 
Participating artists: Lisette Appeldorn, Jeremy Bailey, Nadja Buttendorf, Petra Cortright, Constant Dullaart, Tom Galle, Lauren Huret, Johanna Jaskowska, Andy Kassier, Hanneke Klaver, Lynn Hershman Leeson, Echo Can Luo, Ines Marzat, Jillian Mayer, Andy Picci, and Selam X. 
The SPEED SHOW exhibition series was conceived by Aram in 2010. The idea of this exhibition format is to create a gallery like opening situation for browser-based internet art in an internet shop for one night. 
July 5, 7-10pm, Internet Cafe – Midnightshop, Schönhauser Allee 188, Ecke Torstraße, 10119 Berlin. 
Art direction: @lafalafel
@anika

FACE THE FACE. A SPEED SHOW ON THE POST-DIGITAL SELF curated by @arambartholl & @anika. Social media algorithms have a preference for faces. People prefer friends to strangers and are more comfortable with the familiar in general. This preference applies to their own faces, too. Studies have shown that people like their mirror-reflected face most because that is how they are used to seeing themselves. “The selfie,” writes Nathan Jurgenson, “lets us share that mirror-view, what we see when contemplating our self, considering what we are.” Science is not yet convinced of what the critics are absolutely sure of: people who take selfies are narcissistic exhibitionists. These days, when a person takes a photo to their plastic surgeon, it is of their own face. Smoothed and beautified by filters, it is the new ideal. Masks and filters function as a barrier between the individual and the world. People have always felt the need to change themselves by wearing makeup, getting plastic

I went shopping with @benjakon.xx. 📾 @benjakon.xx
@anika

I went shopping with @benjakon.xx. 📾 @benjakon.xx

Cover story with @leahschrager for @numeroberlin. Photos by Leah, Interview by me. 
Ich: Leah, der Titel Ihrer aktuellen Performance lautet THE AMERICAN DREAM. Wie erfĂŒllt sich dieser Traum?
Leah: Man muss Dinge opfern, um den amerikanischen Traum zu leben. In der Hoffnung, dass am Ende alles gut wird.
Ich: Was opfern Sie?
Leah: Ich gebe die Kontrolle ĂŒber mein Image auf. Seit einigen Wochen arbeite ich mit einem Produzenten. (...) Mir wurde geraten, offener und emotionaler zu sein und darĂŒber zu sprechen, was gerade passiert. Ich mag das. Wenn ich meine GefĂŒhle zeige, komme ich mit anderen Frauen ins GesprĂ€ch. 
#numeroberlin #leahschrager #onaartist
@anika

Cover story with @leahschrager for @numeroberlin. Photos by Leah, Interview by me. Ich: Leah, der Titel Ihrer aktuellen Performance lautet THE AMERICAN DREAM. Wie erfĂŒllt sich dieser Traum? Leah: Man muss Dinge opfern, um den amerikanischen Traum zu leben. In der Hoffnung, dass am Ende alles gut wird. Ich: Was opfern Sie? Leah: Ich gebe die Kontrolle ĂŒber mein Image auf. Seit einigen Wochen arbeite ich mit einem Produzenten. (...) Mir wurde geraten, offener und emotionaler zu sein und darĂŒber zu sprechen, was gerade passiert. Ich mag das. Wenn ich meine GefĂŒhle zeige, komme ich mit anderen Frauen ins GesprĂ€ch. #numeroberlin #leahschrager #onaartist

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"Common Ground", a new work by my friend @arambartholl at @Werkleitz Festival in Dessau. A green screen in a park. You know what to do. #werkleitz #arambartholl #greenscreen

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